Streetprayer Ministries n.e.V

Mobile Gebetsteams - Mobile Heilungsräume in Berlin und Brandenburg

Projekt: SCHATZSUCHE 

ein erstaunliches Tool zur Demonstration von Gottes Eingreifen 

neu überarbeitet mit tollen Tools zum ausdrucken und loslegen

Dank an Julia Berndt von der www.prophetenschule.org

Schatzkarte zum  Ausdrucken: 

(Rechter  Mausklick und "Ziel speichern unter..." klicken)
[Als  WORD-Dokument]   [Als  ODT-Dokument]   [PDF-Dokument]  --> von Pastor Storch

  

Evangelisationsmethode.

Die  Idee dazu stammt von Kevin  Dedmon, einem Pastor der Bethel Church in Kalifornien.

Das  Ganze läuft so ab:

Eine  Gruppe Christen betet vorher gemeinsam und jeder hört im Gebet, was Gott an  Eindrücken für die Schatzsuche gibt.
Das sind genauer gesagt sogenannte  "Worte der Erkenntnis": Bestimmte Informationen und Hinweise über die Menschen,  die gefunden bzw. gesucht werden.
Zum Beispiel: Beschreibungen von Personen.  Orte. Gebetsanliegen. Ungewöhnliches...

Diese   Worte der Erkenntnis können als gedanklich hörbare Worte, als Bild oder Vision  empfangen werden. Die Informationen haben immer einen bestimmten Grund: Wenn  Gott z.B. eine Krankheit offenbart, dann mit dem Zweck, dass Er den Menschen mit  dieser Krankheit heilen will.
Wenn jemand Hinweise zum Aussehen der Person  bekommt, dann natürlich mit dem Zweck, dass diese Person gefunden und  angesprochen wird.
Und eine Ortsangabe hilft, um zu wissen, wo gesucht werden  soll.

Diese  Eindrücke schreibt jeder aus der Gruppe auf seinen eigenen vorgefertigten  Zettel, auf seine "Schatzkarte".

  

(Über die Geistesgabe "Worte der Erkenntnis"  werde ich noch einen extra Artikel verfassen.)

 

 

 

Wer ist der  Schatz?

   

Der Schatz bzw. die Schätze sind natürlich die  Menschen, nach denen gesucht wird.

 

JESUS selbst erzählt in Matthäus 13, 45-46 ein Gleichnis, in dem  ein Kaufmann nach schönen Perlen sucht:

“Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann, der  schöne Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte  alles, was er hatte, und kaufte sie.”
(Matthäus 13, 45-46)

JESUS selbst ist in diesem Gleichnis der Kaufmann! Für Ihn ist  jeder Mensch eine schöne und wertvolle Perle. Denn jeder Mensch ist einzigartig  und es gibt niemanden, der so ist wie Du…

Für JESUS ist jeder Mensch so wertvoll, dass Er alles aufgab, um  den Preis zu bezahlen. Er kam in diese Welt und bezahlte den Preis am Kreuz, um  uns gewinnen zu können. So wertvoll bist Du für Ihn…

Und da jeder Mensch für JESUS eine solche wertvolle Perle bzw. ein  wertvoller Schatz ist, gilt auch während der Schatzsuche:

Seid und bleibt auch offen für andere "Schätze", wo ihr  keine Hinweise auf euren Schatzkarten habt!

Denn der Heilige Geist kann auch neue und weitere Eindrücke  während der Schatzsuche geben. Es kann sein, dass euch Menschen begegnen, mit  denen ihr einfach so ins Gspräch kommt und z.B. für sie beten könnt.

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Um noch mehr über Schatzsuche zu erfahren, empfehle ich  Dir das folgende Buch selbst zu bestellen und zu lesen!

Buch-Empfehlung "Schatzsuche im Erntefeld" von Kevin  Dedmon

--> Das Buch kannst Du hier  oder auch hier   bestellen. <--

 

(Ich  bin nicht am Umsatz beteiligt)

 

Schatzsuche:

1.)  Um Worte der Erkenntnis zur Schatzsuche bitten (Bilder, Worte etc.). Ein paar  Minuten genügen.

2.)   Jeder schreibt seine empfangenen Eindrücke auf seine eigene Schatzkarte.  Eindrücke auch dann aufschreiben, wenn es noch so unmöglich oder unbedeutend  erscheint.

3.)  Den Ort gemeinsam ausmachen (evtl. schon zuvor), falls dieser aus einem Hinweis  hervorgeht.

4.)   An den Ort gehen. Jeder hat seine eigene Liste griffbereit, aber hält auch  Ausschau auf Hinweise der anderen Schatzkarten! Schatzkarten immer im Blickfeld  halten, aber im Einkaufszentrum oder öffentlichen Bereich nicht zu auffällig  halten. Nicht unnötig Anstoß erregen.

5.)   Impulsen des Heiligen Geistes folgen (evtl. macht Er uns auf eine Person   aufmerksam, die sich nicht auf einer der Karten befindet).

6.)   Dem gefundenen „Schatz“ die Liste zeigen und z.B. sagen „Es klingt vielleicht  seltsam, aber wir sind gerade auf einer Schatzsuche... Wir glauben, dass Sie der  Schatz sind!“ etc.
Bei Hinweisen zu Krankheiten evtl. danach fragen. Gebet,  Segnung etc. anbieten.

→   Manchmal trifft nur ein Hinweis auf eine Person zu, manchmal auch mehrere  Hinweise. Und manchmal findet sich ein weiterer Hinweis zur Person auf einer der  anderen Schatzkarten!

 

Die  Schatzkarte

Orte  (Ampel, Bank, Tankstelle, Aldi  etc.)
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Namen  von  Personen
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Aussehen  von Personen (Farbe ihrer spezifischen Kleidungsstücke, Haarfarbe  etc.)
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Wofür  sie Gebet benötigen (Knieprobleme, Arthritis, Nieren, Tumor, Ehe  etc.)
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Ungewöhnliches  (Anker, Weihnachtsbaum, Windmühle, Katzenmilch  etc.)
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Drei Berichte von Schatzsuchen

(Wird die nächsten Tage veröffentlicht)  

Hier schreibe ich von drei verschiedenen Schatzsuchen  – mit ermutigenden Zeugnissen und manchen Niederlagen, durch die man aber auch  lernen kann:

Finde Veranstaltungen mit Schatzsuchen und prophetischer  Evangelisation vor Ort!

Sonstiges:

Zeugnisse und Infos von anderen Internetseiten  

Ich  habe in Google nach weiteren Zeugnissen, Berichten usw. über Schatzsuche (und  ähnlichem) gestöbert. Hier ein paar Links:

      

Projekt Schatzsuche | Vineyard Bern

    

Auf Schatzsuche mit dem „himmlischen GPS“…

  

Es ist Dezember 2006. Studenten der Bethel Church in Redding, Kalifornien, versammeln sich voll gespannter Erwartung, um an einer geplanten „Schatzsuche“ teilzunehmen. „Hey, wie soll das bloß funktionieren?? Hast Du so was schon mal gemacht? Nein, keine Ahnung! Auf der Straße evangelisieren ist bisher nicht mein Ding gewesen ...“

  

Der Workshop-Leiter, Kevin Dedmon, gibt erste Anleitungen: „Heute suchen wir Gottes Schätze in der Stadt. Gott wird uns gezielt zu Menschen führen, die Er segnen, heilen, befreien möchte, und die Er für diese Begegnung vorbereitet hat. Er kennt die persönlichen Anliegen, Sorgen und Nöte der uns unbekannten Personen. Gott weiß am besten, wo diese Schätze verborgen sind – Menschen, die verzweifelt nach Lebenssinn suchen, die in Krankheitsnöten Seine Hilfe brauchen und die genau in diesem Moment offen sind für Sein Wirken.“

  

Er erklärt uns begeistert anhand vieler persönlicher Erfahrungen, dass es ein gewaltiges und spannendes Abenteuer ist, sich auf die gezielte Suche nach Menschen zu begeben, zu denen der Heilige Geist uns ganz konkrete Schlüsselangaben offenbart. Wir dürfen in Seinem Auftrag zu Schatzsuchern werden. Diese übernatürliche, gottgeleitete Evangelisation wird bereits in der Apostelgeschichte beschrieben. „Geh in die Straße, die ‚Gerade‘ genannt wird, zum Haus von Judas. Dort frage nach Saulus von Tarsus“ (Apg. 9,11). Es ist Gottes Absicht, dass wir durch Seine Anleitung die Menschen antreffen, die Er für eine Begegnung mit Ihm vorbereitet hat.

  

Wie funktioniert solch eine Schatzsuche mit dem „himmlischen GPS“? Zunächst bitten wir den Heiligen Geist, unsere Gedanken zu füllen und uns klare Hinweise für die Schatzsuche „downzuloaden“. Danach schreiben wir Eindrücke auf – Ortsangaben, Namen, Aussehen von Personen, Kleidung, mögliche Gebetsanliegen (Krankheiten, Nöte) –, um anhand dieser spontanen Notizen gezielt nach den beschriebenen Menschen zu suchen.

  

Überzeugt, dass ich nicht zu diesen Menschen gehöre, sitze ich bei jenem Workshop in Kalifornien resigniert vor dem leeren Notizblatt. Alle Studenten beginnen eifrig zu schreiben, doch ich bleibe regungslos und höre nichts. „Gott schweigt – bei mir geht das eben nicht, ganz wie erwartet!“, grüble ich.

  

Nach fünf Minuten gibt Kevin mir die Erlaubnis, Angaben „frei“ erfinden zu dürfen, um mich aus dieser Gedankenblockade herauszulocken. „Wir haben gebetet, dass der Heilige Geist unser Denken erfüllt.

  

Also schreib jetzt einfach auf, was dir spontan in den Sinn kommt – ausnahmsweise darfst du heute etwas erfinden“, schmunzelt er. Klar, das kann ich natürlich …und fange an zu schreiben: „Shopping-Mall der Innenstadt, schwarze Haare, Asiat, Baby, Weihnachtsbaum, rosa Mantel“ (Wer würde schon so etwas tragen? Für mich also klarer Hinweis, dass es meine Gedanken sind). Erkrankung? Ich notiere noch rasch „Herzkrankheit“, da alle bereits auf mich

  

warten.

  

In einer Vierergruppe vergleichen wir die Notizen und machen uns auf den Weg, um die beschriebenen Personen zu suchen. Die Angabe „Shopping-Mall“ stimmt bei allen sogar überein, also fahren wir dorthin. Wir treten ein, im Zentrum sind erstmalig mehrere Weihnachtsbäume im Kreis aufgestellt. „Hm … Weihnachtsbaum?“, also nähere ich mich, schaue umher und bleibe schockiert stehen!

  

Neben einem der Weihnachtsbäume steht ein schwarzhaariger Mann, bei genauem Hinsehen tatsächlich ein Asiat. Er trägt ein Baby auf dem Arm, neben ihm ein ca. achtjähriges Mädchen im rosa Wintermantel. Wow, unfassbar, das ist ja absolut unglaublich!! Ich eile hinüber, nun kann mich nichts mehr zurückhalten.

  

„Guten Tag! Das ist wirklich eindrucksvoll, Sie zu finden! Wir sind auf einer Schatzsuche; sehen Sie die Angaben hier auf dem Zettel? Wir haben Gott vor einer Stunde gebeten, uns Menschen zu zeigen, die Er heute segnen möchte. Anhand der Notizen sind wir auf die Suche gegangen. Haben Sie ein Anliegen, wofür wir beten dürfen?“

  

Betroffen stellt er uns seine Frau vor. Diese bittet mich, für ihre Oma im Spital zu beten, sie sei gerade am Herzen operiert worden. Praise God!!

  

Dies war erst der Einstieg in die Schatzsuche. Während der letzten zwei Jahre gingen wir dann wöchentlich auf die Straßen. Wir erlebten, wie Gott immer wieder in abenteuerlicher Weise durch klare Angaben, Ortshinweise, Personenbeschreibungen und sogar präzise Zeitplanung den Menschen persönlich begegnete. Es übertraf meine kühnsten Vorstellungen.

  

Spricht Gott auch in der Schweiz dieselbe Sprache? Bei den „Tagen der Heilung – Juni 2008“ haben wir die Schatzsuche zum ersten Mal vorgestellt. Zurückhaltend, doch mit vorsichtiger Neugierde strömten Konferenzteilnehmer in kleinen Gruppen in die Thuner Innenstadt, um auf Schatzsuche zu gehen.

  

Welch ein Wandel bei ihrer Rückkehr! Begeistert und voll Freude waren sie nicht mehr zu bremsen, von all ihren

  

erstaunlichen Erlebnissen zu erzählen. Dieses klare Erleben von Gottes Führung

  

hatte sie einfach gepackt. Hier ein anschauliches Beispiel: Wir sind zu viert unterwegs, haben die „Brücke“ gerade überquert und befinden uns auf dem Weg zu den Angaben „Bahnhof, Post“.

  

Doch wie sieht nun die Person aus, die wir in dieser Umgebung suchen? Jemand hat „orange“ notiert und wir rätseln, was damit gemeint ist. Ratlos bleiben wir stehen. Da entdecken wir plötzlich über uns das riesengroße Logo „ORANGE“ eines Mobiltelefonladens – wow, hier muss also der Ort sein. Wo ist nun der Schatz?? Eine Frau unserer Gruppe spürt seit Beginn der Schatzsuche akute Knieschmerzen (die sie nie zuvor hatte), zudem haben wir zweimal den Namen „Peter“ (Name geändert) notiert. Da läuft genau in diesem Moment jemand leicht humpelnd auf uns zu.

  

Wir sprechen den Mann auf mögliche Knieschmerzen an und zeigen ihm die Notizen. Er stutzt und bleibt erstaunt stehen. Ja, er sei gerade wegen Knieschmerzen auf dem Weg zum Arzt für eine CT-Untersuchung. Nein, er sei überhaupt nicht religiös … hm, beten für Heilung?? „Ist ja allerhand, dass Sie von meinen Knieschmerzen wussten!

  

Also meinetwegen, dann beten Sie, ich glaube sowieso nicht dran.“ Wir beten schlicht in Jesu Namen für Heilung. Völlig überrascht schaut er uns an: „Das ist ja unglaublich! Das hab ich gespürt, eine große Wärme im Knie … was ist denn das? Im Moment spüre ich auch gar keine Schmerzen mehr, das ist ja unglaublich!“

  

Die Botschaft von Gottes Liebe zu ihm persönlich fällt daraufhin auf sichtlich fruchtbaren Boden. Beim Abschied nennt er noch seinen Namen „Pierre“ (französische Version von Peter). Kopfschüttelnd geht er von dannen, und wir ahnen bereits, dieses Erlebnis wird er so schnell nicht mehr vergessen. Gott kennt uns ganz persönlich.

  

Folgende Schatzsuche fand erst vor kurzem in der Umgebung von Bern statt. Auf Notizzetteln unserer Gruppe: "rote Jacke, roter Schal, graue Haare, Kreisel, Schulhaus, Augenprobleme etc."

  

Wir stehen am Kreisel gegenüber dem örtlichen Schulhaus, noch unschlüssig, wie es nun weitergeht. Da radelt plötzlich eine grauhaarige Frau auf dem Fahrrad in den Kreisel hinein, in roter Jacke und mit rotem Schal. „Hey, das ist ja ...?“, ich jogge ganz spontan hinterher.

  

„Hallooo .. Augenblick bitte! So, schön, Sie haben angehalten. Sie sind genau der Schatz, den wir gesucht haben!" Sie erzählt daraufhin, sie sei selber gläubig und auf dem Weg zu einer Bekannten. Ein Gebetsanliegen? Ja, jene Bekannte habe ein schwieriges Augenproblem, für das sie beten möchte.

  

Ich zeige ihr den Notizzettel, worauf sie zu Tränen gerührt ist. Wir beten gemeinsam für Heilung, segnen sie und gehen betroffen auseinander. Ja, Gott kennt uns wirklich ganz persönlich!

  

Anja Winkelmann